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14. Dezember 2000

7. Byron Bay

How’s it goin, mates?

Drei Wochen Australien sind einfach zu kurz … und das Land is ja soooo geil!!! Sollte vielleicht hier bleiben … Ist ne Kuendigung beim deutschen Arbeitgeber per Mail rechtskaeftig? ;o)

Wo fangenwa heut an … Der letzte Bericht kam aus Airlie Beach, oder? Abgesehen vom SMS per Handy (Tourbericht – Teil 6) direkt aus ner Duene der Fraser-Island-Wueste einmal um die Erde … Wunderwerk der Technik …

Von einem Stop in Rockhampton wurde uns von unseren Irischen Freunden per Mail abgeraten, die einen Tag Richtung Sueden voraus waren. Unser 12-Stunden-Trip von Airlie Beach direkt nach Hervey Bay wurde von nur wenigen Ereignissen unterbrochen:

– schlechtester Burger ganz Australiens an ner Highway-Tanke im absoluten NICHTS (seitdem zaehlen wir uns wieder zu den McD-Kunden …)
– Schnarchen und schadenfrohes Gelaechter des Beifahrers (der Fahrer versucht weiterhin Ueberholmannoever per Scheibenwischer zu starten)
– 10 Minuten Schlafpause auf ner Wiese fuer beide mit Angriff der Riesenkaefer! Fotosession (erhoehte die Pause auf 60 Minuten …) und schnell weg …

Nach knapp 1.000 Kilometern Highway (Tempolimit 100, Doerfer, Baustellen, nicht mit deutschen Autobahnen vergleichbar) endlich in Hervey Bay. Ab ins naechstbeste der zahlreichen Hostels. Nach nur wenigen Metern im Pool- und Barbereich „Come ooooooooooooooooon, guys!!!!!!!!!!!!!!“ Alle drehten sich um … allerdings waren nur WIR gemeint … noch mit Reisetaschen bepackt wurde und von unseren irischen Freunden traditionell das erste Bier gereicht! 1.000 Kilometer Distanz konnten uns anscheinend nicht vor diesen Wahnsinnigen schuetzen. Der eigentlich eher ruhig geplante Abend endete nur wenige Stunden spaeter tanzend … selbstversttaendlich auf den Tischen …

Am naechsten Morgen per Bus und Faehre Richtung Fraser Island. Zwei Tage per Monsterbus durch Sand und Wueste der wirklich sensationellen Insel! Klar faehrt man sich trotz 4WD gern mal fest … Passierte nicht nur uns sondern auch nem Wagen vor uns. Erster Stau in AUS … nich aufer Autobahn, sondern mitten im Sand! Zurueck auf dem Festland ne schnelle Hostel-Dusche und ein Burger. Auch Malou aus Holland ;o) konnte uns nicht von der Abreise abhalten … Nein, nein … schliesslich sindwa auf der nwnc-tour …

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Unser Nachtfahrtzeitplan wurde schon vor Ortsausgang zerstoert. Exzessiv weihnachtlich geschmueckte Haeuser liessen Videokamera und Fotoapparat nicht stillstehen … Hoehepunkt: Begegnung mit dem Weihnachtsmann hoechstpersoenlich!!! Als wir gerade mal wieder dabei waren, unsere Kameras mit Selbstausloeser auf dem Autodach zu postieren, trat SANTA CLAUS voll gedresst samt Sohnemann (natuerlich auch kostuemiert …) aus der Tuer!!! Wir durften jeder ma ins Saeckle greifen und konnten zwei Lollies erbeuten. Sensationell!!! Musste unbedingt noch ein Exklusivinterview mit SANTA CLAUS fuehren … haben alles auf Band … ;o)

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Unsere weitere Fahrt endete nachts um 2:00 in Surfers Paradise auf nem Supermarktparkplatz … Sitze runterschrauben, Handtuecher an die Scheiben, Zaehne putzen, Ohrstoepsel rein, gute Nacht … Morgens um 8:00 wurde uns klar, dass wir im Palma de Mallorca Australiens gelandet sind. Zwei Abschreckungsfotos und schnell weg!!! Entlang der Gold Coast erreichen wir abends dann endlich Byron Bay. Seit Woodstock lauft hier anscheinend alles unveraendert im Flower-Power-Stil weiter. Sex & Drugs & Easy Living … Im Hostel einchecken und ab zum Strand. Immerhin 10 Minuten lagenwa da rum, bis wir voellig eingesandet aufgaben … Wind und Wolken scheinen uns seit Wochen zu folgen … Was macht man bei dem Wetter? Weitere Tatoos auf die Oberarme …

Die heutige Moutainbike-Downhill-Tour brachte seit Tagen mal wieder unsere Adrenalinspiegel in den gelben, teilweise roten Bereich. Man nehme einen Bus mit 10 Leuten, Bus mit Anhaenger samt 24-Gang-Scheibenbremsen-Mountainbikes, fahre auf den hoechsten Berg weit und breit, schalte den Regen ein und schicke die Truppe auf den „very slippery way downhill“!!! Wer sein Sportgertaet nicht beherrscht, landet dabei auch gern mal kopfueber in der Matsche … so auch Freund Schlich … Nach 27 km waren alle fix und alle! Zwischenstopps mit Baden unter Wasserfaellen dienten der Abkuehlung. Begegnungen in Badehose mit einer giftigen „red belly black snake“, die unmittelbar neben meinem abgelegten Helm mich anlaechelte brachten meinen Adrenalinspiegel in den dunkelroten Bereich …

So, muessen jetzt los … haben noch ein date … ;o)

peter & schlich

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