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4. Juni 2017

Pressezentrum & Mixed Zone

Fotografen mit der "Waffe im Anschlag" bei der TTWM 2017

Dieses WM-Tagebuch in Form eines WeBLOGs soll weniger die sportlichen Highlights dokumentieren. Das tun schon andere Plattformen wie ittf.com. Im Fokus stehen die Aufgaben als Volunteer des Bereichs Medien & Kommunikation. Ein Ort, an dem sich während der spannenden WM-Zeit viel abspielt, ist das Pressezentrum. Hier laufen Briefing und Aufgabenverteilung zum Schichtbeginn bzw. -wechsel oder der Austausch mit Journalisten und Fotografen.

Weitere Aufgaben hier auf der Galerie der Halle 6 sind die tägliche Erstellung eines Online- und Offline-Pressespiegels inkl. Aushang von Clippings oder Übersetzungen Deutsch-Englisch bzw. Englisch-Deutsch. Unsere beiden Chinesinnen Xue Li und Lan Zhang übernehmen – falls erforderlich – den asiatischen Part. Ganz wichtig – zumindest aus Sicht der bis zu 600 Journalisten und Fotografen – die Betreuung der Cafeteria bzw. Versorgung mit Speis & Trank.

Blick ins Pressezentrum der TTWM 2017 mit 600 akkreditierten Journalisten und Fotografen

Blick ins Pressezentrum der TTWM 2017 mit 600 akkreditierten Journalisten und Fotografen

Treffpunkt Mixed Zone

Vom Pressezentrum hat man einen guten Blick auf die Mixed Zone. Nach einem Match ist dieser Bereich Treffpunkt für Spieler, Journalisten und Fotografen und bietet die Möglichkeit für Fotos, Videos und Interviews. Gespräche mit den Top-Deutschen wie Bronzemedaillengewinnerin Peti Solja oder Timo Boll waren hier Chefsache und wurden von DTTB-Kommunikationsreferent Benedikt übernommen. Den Rest mit Fokus auf Deutsche und Europäer lag bei uns Volunteers.

Interviews in der Mixed Zone nach dem Herren-Viertelfinale

Interviews nach dem Herren-Viertelfinale: Ma Long, Timo Boll, Xu Xin und T. Harimoto (v. l.)

Besonders eng wurde es in der Mixed Zone nach Spielen von Publikumslieblingen. Klar gehört auch Ma Long als aktuelle Nr. 1 der Welt dazu. Noch mehr Interesse hatte die Presse aber – zumindest bis zu seinem Ausscheiden im Viertelfinale gegen eben Ma Long – an Timo Boll. Grund war natürlich das „Heimspiel“ von Timo als letzter verbliebener Deutscher im Viertelfinale. Zu dumm, dass sein Gegner dort ausgerechnet sein Doppelpartner war.

Der heimliche Star dieser WM war aber ein 13-Jähriger! Das japanische TT-Wunderkind Tomokazu Harimoto hatte schon vor der WM auf sich aufmerksam gemacht. Dass er aber die aktuelle Nr. 6 der Welt aus dem Turnier wirft und bis ins Viertelfinale vordringt, hätte wohl niemand geglaubt. Entsprechend groß war das Interesse von Journalisten, Kamerateams und Fotografen an Harimoto, der das Medieninteresse trotz Niederlage gegen Chinas Xu Xin sichtlich genoss. Bei der nächsten WM in zwei Jahren wird der dann 15-Jährige voraussichtlich um den Titel mitspielen.

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