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22. Mai 2017

Eine Woche bis zur TTWM

… und fünf bis zur TTEM!

Um Missver­ständnisse zu vermeiden: Die Tischtennis-Einzel-WM (inkl. Doppel und Mixed, ohne Team-Wettbewerbe) startet am kommenden Montag in Düsseldorf. Nach der TTWM 1989 in Dortmund – damals noch zusammen mit Team-Wettbewerben – kommt das weltweit wichtigste Tischtennis-Event 28 Jahre später erneut nach Deutschland. Nachdem ich bereits 1989 bei der WM als Attaché für Nordkorea im Einsatz war, werde ich ab Freitag für 10 Tage in Düsseldorf den DTTB im Bereich Medien & Kommunikation unterstützen.

Team, Betreuer und Attaché Nordkoreas bei TTWM 1989

Team, Betreuer und Attaché Nordkoreas bei TTWM 1989

Als Zuschauer pilgern weitere Mitglieder unseres Ü40-Teams zur WM nach Düsseldorf. Aktiv zum Einsatz kommen wir dort aufgrund fortgeschrittenen Alters und mangelnder Spielstärke aber nicht ;o) Dafür gehen wir – wie schon zur Senioren-WM im letzten Jahr – in fünf Wochen bei der TT-Europameisterschaft der Ü40er (nur Einzel und Doppel) in Helsingborg als Aktive an den Start.

Rückblick auf die TTWM 1989 in Dortmund

Auch mein Doppelpartner Thomas war 1989 zusammen mit mir als WM-Attaché im Einsatz. In Trainingsspielen gegen Nationalspieler des von ihm betreuten Teams aus Guernsey blieb er damals unbesiegt. Tja … wäre man nicht in Deutschland sondern auf einer Kanalinsel geboren, hätte man deutlich bessere Chancen auf eine WM-Teilnahme gehabt. Egal … wir holen das jetzt bei den Ü40ern nach. Auch ich hatte 1989 die Ehre, am spielfreien Tag gegen den Weltklasse-Abwehrspieler Li Gun Sang aus dem von mir betreuten Team antreten zu dürfen, blieb aber erwartungsgemäß chancenlos.

TTWM 1989 - Betreuerteam Nordkorea an der Box beim Team-Halbfinale gegen Schweden

TTWM 1989 – Betreuerteam Nordkorea an der Box beim Team-Halbfinale gegen Schweden

Ebenso wie damals mit den Nordkoreanern wird die Zusammenarbeit kommende Woche mit ca. 600 Journalisten (ca. 300 allein aus Asien) im Pressezentrum bzw. den Düsseldorfer Messehallen sicher eine große Herausforderung und mega interessant. Mal schauen, ob ich dazu auch blogge. Nach den Erfahrungen von 1989 – damals noch komplett ohne Internet – bleibt dafür kaum Zeit. Da WM-Einsätze quasi 24-Stunden-Jobs sind, freut man über jede Stunde zusätzlichen Schlaf zwischen seinen Schichten.

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